Ressorts.
Sechs Felder, in denen wir kontinuierlich publizieren — von der Anwerbeabkommen 1955 bis zur Doposcuola-Tradition.
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Geschichte
Das Ressort für die italienisch-deutsche Migrationsgeschichte. Das deutsch-italienische Anwerbeabkommen vom 20. Dezember 1955 als Beginn der bundesdeutschen Gastarbeiter-Phase mit ca. 1,2 Mio italienischen Migrant:innen in den ersten 20 Jahren, die VW-Werks-Anwerbung in Wolfsburg und die Ford-Köln-Tradition, die Italo-Bayrische Linie (BMW München, Audi Ingolstadt), die süddeutsche Industrie-Linie (Stuttgart-Daimler, Mannheim-Bosch) als zentrale Standort-Konzentrationen, die kulturelle Architektur der „Sehnsucht nach Hause" zwischen Rückkehr-Hoffnung und faktischer Daueraufenthalts-Realität, die EU-Freizügigkeit seit 1968 als rechtliche Wendung von Gastarbeit zur Freizügigkeit, die zweite und dritte Generation als heutige italienisch-deutsche Mehrheits-Cohorte.
→ - 02
Kultur
Das Ressort für die italienisch-deutsche Kulturgeschichte. Italienische Künstler:innen in DACH (Marina Abramović als adopted Italian-German-Tradition, Mimmo Paladino-Ausstellungen, italienische Galerien-Szene in Berlin und Köln), italienisch-deutsche Schriftsteller:innen (Franco Biondi, Gino Carmine Chiellino, Carmine Abate, Tito Cesarani, jüngere Generation), italienisches Kino in DACH (das Italiano-Filmfest in Stuttgart und Mainz), italienisch-deutsche Musik (Adriano Celentano-Renaissance der 1960er Stunden, Mina-Konzerte in DACH, jüngere Indie-Italo-Szene), die Schnittstellen italienisch-deutscher Galerie-, Verlags- und Theater-Welt. Kulturhistorisch fundiert, ohne Klischee.
→ - 03
Küche
Das Ressort für die italienische Küche als regionale, nicht nationale Tradition. Die zwanzig italienischen Regional-Küchen (Piemontese mit Bagna Cauda und Risotto, Lombardia mit Risotto alla Milanese, Veneto mit Polenta und Baccalà, Friuli mit Frico, Emilia-Romagna mit Tortellini und Parma-Tradition, Toscana mit Pappa al Pomodoro, Lazio mit Carbonara und Cacio e Pepe, Campania mit Pizza Napoletana, Sicilia mit Arancini, Sardegna mit Pane Carasau) und ihre DACH-Realisierungs-Probleme zwischen authentischem Importmaterial und lokaler Substitution, die Slow-Food-Bewegung aus dem Piemont seit 1986 und ihre DACH-Resonanz, die Trattoria-Tradition in DACH zwischen authentischer Familien-Trattoria und kommerzieller Pizza-Pasta-Routine, die italienische Konsumgüter-Markt-Realität (Barilla, Lavazza, Illy, Mutti, San Pellegrino).
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Sprache
Das Ressort für die italienische Sprache im DACH-Bildungs-System. Italienisch als Schulfach (in Bayern als dritte Fremdsprache an mehreren Gymnasien, in NRW als Wahlpflichtfach, in Wien als reguläres Schulfach, in der Schweiz als Landessprache), die Doposcuola-Tradition als nachschulische italienische Bildung der Migrations-Communities, italienische Schulen in Deutschland (Italienische Schule Frankfurt, Italienische Schule München, Scuola Italiana Berlin), Italienisch-Kurse an Volkshochschulen und Goethe-Institut-/Istituto-Italiano-Kooperationen, die italienischen Dialekte zwischen Standarditalienisch und regional sehr unterschiedlichen Varietäten (Neapolitan, Sizilianisch, Sardisch als eigene UN-anerkannte Minderheitssprachen), die Lehrwerk-Diskussion (Cornelsen Espresso, Klett Allegro, Hueber Buongiorno).
→ - 05
Gemeinde
Das Ressort für die italienisch-deutsche Gemeinde-Architektur. Die italienischen Kulturvereine in DACH als zentrale Identifikations-Strukturen seit den 1960er-Jahren, COMITES (Comitato degli Italiani all'Estero) als gewählte Vertretungs-Organe der italienischen Auslands-Gemeinden, der CGIE (Consiglio Generale degli Italiani all'Estero) als nationaler Dachverband, die Patronato-Strukturen (ACLI, INCA, ITAL, INAS) als sozialrechtliche Beratungs-Einrichtungen für italienisch-deutsche Sozialversicherungs-Fragen, das italienische Konsulats-Netz in Deutschland (Frankfurt, Köln, München, Hannover, Stuttgart, Hamburg, Saarbrücken) und seine Funktionen für AIRE-Wahlregister und konsulare Dienstleistungen. Mit konkreten Bezügen.
→ - 06
Wirtschaft
Das Ressort für die italienisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen. Deutschland als Italiens wichtigster Handelspartner mit ca. 130 Mrd EUR bilateralem Handelsvolumen, die deutsch-italienische Industrie- und Handelskammer Mailand mit ihrer langen Tradition seit 1922, italienische KMU mit DACH-Niederlassungen (Mode-Mittelstand zwischen Mailand und Wien, Möbel-Mittelstand Brianza-Linz), italienische Mode-/Design-Marken in DACH (Brunello Cucinelli, Loro Piana, Boglioli, B&B Italia, Cassina), italienische Auto-Industrie-Beziehungen (FCA/Stellantis, Ferrari, Maserati) zur deutschen Automobilindustrie, die EU-Industrie-Strategie zwischen Berlin und Rom (Energiewende, Halbleiter, Pharma). Sachlich, mit konkreten Markt-Daten.
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